Extra

 

Meine literarische Miniatur hilf mir fliegen zur Sexualbegleitung steht hier unter "Texte"

 

 


Der gesamte Artikel steht auf dieser Seite links weiter unten


 

 

Berührung - Halten

 

 

 

 

Fotos: Sabrina Droste, Elke Post, Sabine Heepen



 

http://www.isbbtrebel.de/sexualbegleitung/

Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter


https://www.trustedbodywork.com/de/anbieter/aeffner

Trusted Bodywork - internationale Plattform für Sexualberatung, zertifizierte Tantra-Massage und Sexualcoaching

Sexualbegleitung

Jeder Mensch hat ein Recht darauf, Sexualität zu erleben und zu leben.


 

Aber für Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung ist es oft schwer, einen Partner dafür zu finden.

Auch viele alte Menschen haben keinen Partner (mehr), mit dem sie Sexualität erleben können.

Menschen, die besonders schüchtern sind, haben auch als Erwachsene noch keinen Partner gefunden und brauchen jemanden, um partnerschaftliches Sexualverhalten zu üben.


 

Diesen Menschen helfe ich gerne, körperliche und seelische Nähe zu erfahren.


 

Gemeinsam können wir vielfältige erotische Genussmöglichkeiten entdecken und den eigenen Körper auf vielfältige Weise (neu) kennen und lieben lernen.

Ich begleite dich dabei, tantrische Sinnlichkeit zu erfahren.

Wir begegnen uns im Zuhören oder Reden.

Bei mir kannst du deine Gefühle zulassen: Lachen oder Weinen sind gleichermaßen willkommen.

Wir können uns eng aneinanderkuscheln, unsere Körper fühlen, ihre Erotik erforschen, das Kribbeln im Bauch und auf der Haut spüren, sexuelle Energie erfahren, den Aufbau von Spannung erleben und die Entspannung genießen.

 

Ich komme zu dir nach Hause/in die Einrichtung.

 

Mein Honorar: siehe "Preise" unten rechts auf dieser Seite oder hier

 

 


 


Feedback:


14.12.2018

Lieber Thomas,  der gestrige Nachmittag mit dir war wieder einmal wunderschön!! Ich danke dir für deine einfühlsamen Berührungen, ich kann mich bei dir so geborgen fühlen! Auch die Art, wie du mit meiner Yoni umgegangen bist, hat mein Vertrauen in dich noch verstärkt, du tust mir so gut!!! Danke für alles!!

 

08.11.2018

 

Guten Morgen lieber Thomas,

ich möchte dir Danke sagen für gestern Nachmittag!

Nicht nur, dass du meinen Körper  wundervoll verwöhnt hast, du hast mir wie immer so viel Wertschätzung meiner ganzen Person  gegeben!

Und du hast in meine Seele geschaut!

Danke, dass es dich für mich gibt!!!

 

28.08.2018

 

Lieber Thomas,

ich danke dir für den gestrigen Nachmittag! Du hast mich einfach gehalten, als ich geweint habe und warst für mich da! Du warst mit deiner ganzen Aufmerksamkeit bei mir und hast mir Nähe und Geborgenheit gegeben, danke dafür!

 

21.05.2018

 

Die Vorfreude auf deinen nächsten Besuch ist sehr groß!!!
Ich glaube, ich wusste ziemlich schnell, dass ich dieses Erleben mit dir wiederholen möchte, weil es so wunderschön war. Ich weiss gar nicht, ob ich so etwas schönes überhaupt schon mal erlebt habe, obwohl ich auch nicht so ganz wenige sexuelle Erfahrungen gemacht habe.

10.05.2018


Lieber Thomas,

danke für diesen wunderschönen Abend und die Wertschätzung, die du meinem Körper, Geist und meiner Seele entgegengebracht hast, das habe ich lange nicht mehr erlebt!

Bis bald mal,

Ulla

 

 


 

 Video Sexualbegleitung

 

!!! Hier klicken, um das Video auf FB anzusehen !!!

 

 

Zur besseren Lesbarkeit hier noch einmal der Text:

 

Partner für gewisse Stunden

 

 

Die gemeinsame Zeit mit Sexualbegleiter Thomas Aeffner macht Christine H. glücklich. „Ich lebe wieder“, sagt sie und strahlt.

Alle vier Wochen kommt Thomas Aeffner zu ihr und gibt ihr das, was ihr lange Zeit gefehlt hat. Thomas Aeffner ist Sexualbegleiter und für Christine H. „das beste, was mir passieren konnte.“ Die 51-Jährige steht zu dem, was sie macht. Und sie spricht ganz offen darüber.

 

Menschen mit Behinderung und Sex?

 

Ich möchte anderen Mut machen und ihnen sagen, dass es die Möglichkeit der Sexualbegleitung gibt“, sagt die Frau mit dem sympathischen Lächeln und den großen, strahlenden blauen Augen. Christine H. sitzt im Rollstuhl, länger als sie denken kann. Mit ihrer Behinderung wurde sie geboren. Ansonsten unterscheidet sie sich kein bisschen von einer Frau ohne Behinderung. Sie hat die gleichen Gefühle und das gleiche Bedürfnis nach sexueller Erfüllung. Ihre Eltern sahen das anders. „Du sitzt im Rollstuhl, du brauchst das nicht“, haben sie zu ihr gesagt, erzählt Christine H. Eine Meinung, die viele Menschen vertreten. Manche sagen es, andere denken es. Die Vorstellung, Menschen mit Behinderung könnten Sex haben, ist in vielen Köpfen einfach nicht existent.

 

Dabei ist es ganz normal, dass sie das Bedürfnis nach sexueller Erfüllung haben. Für Christine H. war das eine Zeit lang auch kein Problem. „Ich war verheiratet“, sagt sie. Inzwischen ist sie geschieden, lebt in ihrer eigenen Wohnung, betreut durch das Ambulant Betreute Wohnen der Lebenshilfe, und ist froh darüber. Nur irgendwann merkte sie: „Mir fehlt was.“ Also sprach sie ihren Betreuer an und fragte ihn, ob er sich nicht einmal erkundigen könne, was es da für Möglichkeiten gibt. „Mit dem habe ich mich super verstanden“, erzählt Christine H., „und ich hab ihm gesagt, wie es ist: Ich platze sonst.“ Doch im Internet fand der Betreuer nur Angebote von Sexualbegleitern in Holland. „Das war mir zu weit“, blickt Christine H. zurück. „Ich hab gesagt: Vergiss es, ich werde schon nicht daran sterben.“ Das Bedürfnis nach Intimität und Nähe aber blieb.

 

Ein Lichtblick und der Beginn einer außergewöhnlichen Partnerschaft

 

Als sie eine neue Betreuerin bekam, erzählte Christine H. ihr davon. Auch, dass der Vorgänger nicht fündig geworden war. Die Betreuerin machte sich trotzdem auf die Suche und hatte Glück. Im Internet stieß sie auf die Webseite von Thomas Aeffner - für die Frau im Rollstuhl ein Lichtblick und der Beginn einer außergewöhnlichen Partnerschaft. „Natürlich wollte ich wissen, wer der Mann überhaupt ist. Ich habe mir die Fotos auf der Webseite angeguckt und ihm eine E-Mail geschrieben.“ Bei einer E-Mail blieb es nicht. Der Kontakt zwischen Christine H. und Thomas Aeffner entwickelte sich. Fragen, Wünsche und persönliche Grenzen wurden geklärt. Nach drei Monaten hatten die beiden ihr erstes Treffen. Seit 14 Monaten sehen sie sich mittlerweile regelmäßig alle vier Wochen.

 

Sexualbegleiter – für Thomas eine logische Konsequenz

 

Wie kommt man auf die Idee, Sexualbegleiter zu werden? Bei Thomas Aeffner war das eine logische Konsequenz. „Ich war Kunstmaler, musste aber aus gesundheitlichen Gründen aufhören. Parallel habe ich mich für Tantramassage interessiert, sie erlernt und damit gearbeitet“, sagt der 65-Jährige. Nach einer neuen Aufgabe musste er also nicht lange suchen. Zur Sexualbegleitung kam er aus zwei Gründen. „Die Menschen, die alleine zu mir zur Tantramassage finden, sind nicht die einzige Zielgruppe“, hat er sich gesagt und sich die Frage gestellt: „Was ist mit denen, die es schwerer haben, also Alten oder Menschen mit Behinderungen?“ Außerdem merkte er: „Bei der Tantramassage gibt es körperliche Nähe, aber auch eine Grenze. Es findet kein Sex statt, und das fühlte sich in manchen Fällen nicht richtig an.“ Thomas Aeffner entschied sich für eine Ausbildung als Sexualbegleiter beim Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter (ISBB). Seit etwa zweieinhalb Jahren ist er nun als „Partner für gewisse Stunden“ unterwegs.

 

Partnerschaft auf Zeit und ohne Besitzansprüche

 

Dass es sich bei der Beziehung zwischen ihm und den Frauen, die er begleitet, um Partnerschaften auf Zeit/ für jeweils zwei Stunden handelt, ist ihm wichtig. „Ich fahre zu ihnen und wir lernen uns kennen. Wir müssen uns sympathisch sein, sonst klappt das nicht.“ Viel öfter als Frauen, sagt er, würden Männer die Dienste von Sexualbegleiterinnen in Anspruch nehmen. „Menschen mit Behinderungen sind häufig so aufgewachsen, dass ihnen die sexuellen Erkundungen der Pubertät fehlen. Und dann haben sie ihre eigenen manchmal unrealistischen Vorstellungen im Kopf. Wir sind da auch pädagogisch unterwegs. Wir spielen nicht vor, sondern sind dann in der Rolle des Partners - zum Einüben von Verhalten.“

Eines macht Thomas Aeffner aber auch ganz deutlich: „Es gibt nichts, was ich prinzipiell ausschließe, aber niemand hat ein Recht auf eine bestimmte Art von körperlichem Kontakt.“ Es sei ein gegenseitiges Geben und Nehmen. „Beide Seiten müssen das wollen.“ So, wie es zwischen ihm und Christine H. läuft, ist es ideal. Was ihm die Zeit mit ihr persönlich gibt, kann er in Worten gar nicht ausdrücken. „Es ist aber ein gutes Gefühl“, sagt er.

 

Gefühle sind vor allem bei Christine H. im Spiel. Die Frage, ob sie auch ein bisschen verliebt ist, so richtig mit Schmetterlingen im Bauch, beantwortet sie mit einem klaren Ja. Dabei strahlt sie über das ganze Gesicht. „Bei der Arbeit wundern sich immer alle und fragen, was denn los ist. Es gibt Wochen, in denen ich um viertel vor Acht mit einem Strahlen erscheine, locker drauf bin und gut gelaunt.“ Aber sie weiß auch, dass dieses Gefühl einseitig ist und sie nicht mehr erwarten darf, als ein paar Stunden Zweisamkeit. Dafür bezahlt sie Thomas Aeffner.

 

Und er sagt es auch noch einmal ganz deutlich: „Wenn eine Klientin so verliebt ist, dass sie Besitzansprüche stellt. Wenn sie nicht mehr im Bewusstsein hat, dass es eine bezahlte Begegnung und keine Freundschaft darüber hinaus ist. Dann müsste ich es beenden. Es gibt klare Grenzen.“ Christine H. akzeptiert das voll und ganz. „Ich halte mich an die Absprachen. Ich würde mir sonst doch alles kaputt machen. Ich kann damit umgehen.“

 

Und dann möchte sie Thomas Aeffner endlich ganz für sich haben. Das verrät nicht nur das Glitzern in ihren Augen, als sie ihn anblickt. Sie sagt es auch. Christine H. ist eine starke Frau, die weiß, was sie will. Und das ist schließlich der erste Schritt zum Glücklichsein.

 

006627